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Sohnemann will spielen, Papa will etwas ausprobieren, und alle Züge sollen mal wieder aufgegleist werden. Aber trotzdem sollte es schnell aufgebaut sein. Also gab es eine abgespeckte Variante des großen Aufbaus ohne Schattenbahnhof, Legorampen und Aluminiumgestell.
 
 
Erstmalig zum Einsatz kommt ein Schleusengleispult, mit welchem auf einem Teppichbahn-Treffen die Bereiche mit unterschiedlichen Stromversorgungen verbunden werden können. Bisher tat das ein 3-poliger Umschalter, der einen Gleisabschnitt so lang wie der längste Zug einfach der einen oder anderen Stromversorgung zuwies. Wenn der Bediener nicht aufpasste, fuhr der Zug ungewollt durch und überbrückte während seiner Fahrt doch die Trennstellen. Nun können stromlose Abschnitte vorgesehen werden. Und Signale zeigen die Schaltstellung des Pultes auch möglichen Besuchern an. Um zu erfahren, ob auch alles durchdacht ist, und um Ideen zum Optimieren zu bekommen, wollte ich das alles mal in der Praxis einsetzen.
 
 
Passend zum Bild des Pultes in der offenen Bauweise eines Prototyps ein Schema des zugehörigen Schleusengleises:
 
 
Im vorliegenden Beispiel ist für einen vom linken Bahnhof kommenden Zug die linke Stromversorgung auf das Schleusengleis und den davor liegenden Schutzabschnitt geschaltet. Der kurze dahinter liegende Schutzabschnitt ist stromlos. Ein Zug, der losgeschickt und dann vergessen würde, käme unweigerlich zum Stehen. Regulär wird der Zug nun mitten im Schleusengleis angehalten. Oder aber, der Bediener des empfangenden Bahnhofs hat alle notwendigen Parameter bereits eingestellt und ist bereit, den Zug während der Fahrt zu übernehmen. Dann wird am Pult umgeschaltet, das Schleusengleis in der Mitte und der vorausliegende Schutzabschnitt erhalten nun Strom vom rechten Bahnhof, der dahinter liegende Schutzabschnitt ist stromlos.
 
 
Als kleines Gimmick für den Betrachter und eventuell als zusätzliches Mittel zur Kommunikation schalten auch entsprechend die Signale. Was jetzt noch fehlt, ist, das Pult auch digital schalten zu können. Dann könnte es später in eine automatische Schleusung integriert werden.
 
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